Beschwerden, Vorerkrankungen und persönliche Lebensumstände unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Grundlage einer sinnvollen Behandlung sind deshalb eine sorgfältige Anamnese, die vorhandenen Untersuchungsbefunde und eine klare medizinische Fragestellung.
Wir besprechen mit Ihnen die Behandlungsziele und stimmen die weiteren Schritte gemeinsam ab. Ein Therapieplan ist dabei nicht unveränderlich: Neue Befunde, der Krankheitsverlauf, die Verträglichkeit einer Behandlung oder veränderte Lebensumstände können eine Anpassung erforderlich machen.
Körperliche Beschwerden und seelische Belastungen können sich gegenseitig beeinflussen. Im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung berücksichtigen wir deshalb auch mögliche Zusammenhänge mit anhaltendem Stress, Ängsten, depressiven Beschwerden oder Schlafstörungen.
Ziel ist es, solche Wechselwirkungen frühzeitig zu erkennen, gemeinsam einzuordnen und geeignete nächste Behandlungsschritte festzulegen. Wenn eine weiterführende psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung erforderlich ist, unterstützen wir bei der entsprechenden Weitervermittlung.
Die psychosomatische Grundversorgung ist Bestandteil der hausärztlichen Behandlung und ersetzt keine fachärztliche psychiatrische oder psychotherapeutische Therapie.
Insbesondere bei mehreren Erkrankungen oder Verordnungen durch unterschiedliche behandelnde Ärzte ist eine regelmäßige Überprüfung der Medikation sinnvoll. Wir berücksichtigen dabei verordnete und selbst gekaufte Präparate und prüfen unter anderem Dosierung, Verträglichkeit, mögliche Wechselwirkungen, Doppelverordnungen und den weiterhin bestehenden Behandlungsgrund.
Medikamente setzen wir nicht pauschal ab. Notwendige Arzneimittel sollen zuverlässig zur Verfügung stehen, während nicht mehr benötigte oder ungünstige Präparate nach sorgfältiger Abwägung angepasst werden können. Besonderes Augenmerk legen wir auf Medikamente mit einem erhöhten Abhängigkeits- oder Nebenwirkungsrisiko.
Über Nutzen, Risiken und mögliche Alternativen informieren wir verständlich. Änderungen der Medikation erfolgen abgestimmt und unter Berücksichtigung der gesamten Behandlungssituation.